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Fachkräftemangel setzt Unternehmen zu

Fachkräftemangel setzt Unternehmen zu

Der Fachkräftemangel ist bei deutschen Unternehmen angekommen. Insbesondere in der IT-Branche. Das belegt die aktuelle Monster-Studie Recruiting-Trends, die jährlich in Kooperation mit der Uni Bamberg erscheint. Für uns Anlass genug, Digitalisierungsexpertin Carolin Desiree Töpfer einmal zu fragen, worauf Unternehmen achten müssen, um Kandidaten im Digitalzeitalter für sich zu begeistern. Ihre Antworten gibt’s im Videointerview.

Text und Video: Sonja Dietz

Der Fachkräftemangel beschäftigt die Unternehmen auch in diesem Jahr massiv, wie die Experten der Uni Bamberg in der jährlich erscheinenden Studie „Recruiting Trends“ konstatieren.

Hier heißt es: „Alle der Top-1.000-Unternehmen aus Deutschland prognostizieren freie Stellen für das Jahr 2017. Jedoch ergeben sich bei der Besetzung freier Stellen auch Probleme, sodass es den Unternehmen schwerfallen wird, alle offenen Stellen zu besetzen.“

Fachkräftemangel zehrt an den Nerven der Unternehmer

So sei davon auszugehen, dass rund 35,6 Prozent der für das Jahr 2017 prognostizierten Vakanzen nur schwer zu besetzen sein werden. Bei etwa 5,6 Prozent der offenen Stellen gehen Arbeitgeber sogar davon aus, dass sie aufgrund des Fachkräftemangels komplett unbesetzt bleiben.

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Die Studie "Recruiting Trends 2017" steht unter folgendem
Link zum kostenlosen Download bereit: 
http://arbeitgeber.monster.de/recruiting/studien.aspx
 

 

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Weiter heißt es in der Studie: „Der Jahresvergleich verdeutlicht, dass das Besetzbarkeitsproblem kein neuer Trend ist, sondern eine langfristige Herausforderung für Unternehmen darstellt. Die Werte für schwierige und gar nicht zu besetzende Vakanzen sind über die Jahre konstant hoch.“

Fachkräftemangel auch im Mittelstand ein Problem

Der Fachkräftemangel ist auch im Mittelstand ein Problem. Hier prognostizieren die befragten Arbeitgeber, dass vier von zehn Vakanzen schwierig und 4,9 Prozent gar nicht zu besetzen sein werden. Auch hier zeigt der Jahresvergleich, dass die Besetzbarkeitsprobleme im Mittelstand zugenommen haben.

Am gravierendsten leidet aber die IT-Branche unter den bestehenden Besetzbarkeitsproblemen. Hier ist fast die Hälfte der Vakanzen (47,7 Prozent) schwierig zu besetzen. Dabei handelt es sich um den höchsten Wert seit 2010, während der Anteil an nicht zu besetzenden Stellen um 1,6 Prozentpunkte auf 9,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist.

Die Verfasser der Studie kommen daher zu dem Schluss: „In diesem War for Talents ist ein wichtiges Thema das Personalmarketing und das Employer Branding, um die Arbeitgebermarke zu stärken und die Aufmerksamkeit von Kandidaten zu gewinnen.“ Was Arbeitgeber hierbei unter anderem zu beachten haben, haben wir Digitalisierungsexpertin Carolin Desiree Töpfer gefragt. Wie können Unternehmen Kandidaten im Digitalzeitalter für sich begeistern? Ihre Antworten gibt’s im Videointerview.

 

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